KI-Beratung, die nicht beim Prompt beginnt

Ein guter Prompt kann die Qualität einer einzelnen KI-Antwort verbessern.

Er beantwortet jedoch noch nicht die grundlegende Frage, wie künstliche Intelligenz für einen konkreten Menschen in seinem konkreten Arbeitskontext dauerhaft sinnvoll und wirksam werden kann.

Unser Beratungsansatz beginnt deshalb nicht bei Promptvorlagen, einzelnen Tools oder allgemein empfohlenen Anwendungsfällen.

Er beginnt mit dem Menschen, seinem Kontext und der gewünschten Wirkung.

Das Problem ist häufig nicht der Prompt, sondern die fehlende Passung.

Klassisches Prompt Engineering konzentriert sich darauf, Eingaben so zu formulieren, dass ein Sprachmodell möglichst passende Ergebnisse erzeugt.

Das ist nützlich, bleibt aber häufig auf der Ebene einzelner Aufgaben und Interaktionen.

Dabei können entscheidende Fragen unbeantwortet bleiben:

Ein technisch guter Prompt ist deshalb nicht automatisch eine gute Form der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI.

Von der Prompt-Optimierung zur adaptiven KI-Wirkprofilierung

Wir entwickeln die Zusammenarbeit mit künstlicher Intelligenz ausgehend von der individuellen Wirkungsweise eines Menschen.

Dafür betrachten wir unter anderem:

  1. die persönliche Denk- und Entscheidungslogik,
  2. bevorzugte Formen der Informationsverarbeitung,
  3. intrinsische Motivationen und innere Trigger,
  4. individuelle Stärken,
  5. wiederkehrende Begrenzungen und Blockaden,
  6. den konkreten Arbeits- und Verantwortungskontext,
  7. die gewünschten Ergebnisse,
  8. und die Wirkung, die durch die KI-Unterstützung entstehen soll.

Aus diesen Erkenntnissen entsteht kein starres Persönlichkeitsprofil.

Es entsteht eine anpassbare Arbeitsgrundlage, anhand derer die Zusammenarbeit mit der KI gezielter auf den Menschen, die jeweilige Situation und das gewünschte Ergebnis ausgerichtet werden kann.

Das Wirkprofil wird nicht einmalig festgeschrieben. Es kann durch neue Erfahrungen, Rückmeldungen und veränderte Anforderungen weiterentwickelt werden.

KI soll nicht pauschal menschliche Stärken übernehmen. Sie soll Raum für sie schaffen.

Menschen unterscheiden sich darin, wie sie Zusammenhänge erfassen, Entscheidungen treffen, Ideen entwickeln, kommunizieren und Ergebnisse umsetzen.

Derselbe Prompt und dieselbe KI-Antwort können deshalb für eine Person hilfreich und für eine andere Person unpassend sein.

Unser Ansatz berücksichtigt diese Unterschiede systematisch.

Die KI soll gezielt Anforderungen übernehmen oder erleichtern, die außerhalb der persönlichen Stärken liegen oder deren wirksamen Einsatz behindern. Dadurch werden Aufmerksamkeit und Energie für den Beitrag frei, den die Person aufgrund ihrer tatsächlichen Stärken leisten kann.

Gleichzeitig wird geprüft, in welchen Bereichen die KI bewusst zurücktreten sollte, damit sie die menschliche Denkweise nicht standardisiert, überformt oder verdrängt.

Die KI soll individuelle Unterschiede nicht beseitigen. Sie soll einen Umgang mit ihnen ermöglichen.

Der Unterschied auf einen Blick

Klassisches Prompt Engineering

  • optimiert einzelne Eingaben,
  • beginnt häufig bei Tool und Aufgabe,
  • arbeitet vielfach mit übertragbaren Promptmustern,
  • konzentriert sich vor allem auf die Qualität des erzeugten Outputs,
  • betrachtet den Menschen überwiegend als Anwender der KI,
  • und bleibt häufig auf einzelne Nutzungssituationen begrenzt.

Adaptive KI-Wirkprofilierung

  • gestaltet die längerfristige Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI,
  • beginnt beim Menschen, seinem Kontext und der gewünschten Wirkung,
  • berücksichtigt individuelle Denk- und Arbeitsweisen,
  • identifiziert Anforderungen außerhalb der persönlichen Stärken,
  • bestimmt, wo KI übernehmen, vorbereiten, ergänzen oder zurücktreten sollte,
  • verbindet Outputqualität mit individueller Passung und tatsächlicher Nutzbarkeit,
  • und entwickelt sich auf Grundlage konkreter Erfahrungen weiter.

Prompt Engineering verbessert, was ein Mensch der KI sagt. Unsere adaptive KI-Wirkprofilierung verbessert, wie Mensch und KI gemeinsam Wirkung erzeugen.

Wir arbeiten mit der KI, die bereits vorhanden ist.

Keine zusätzliche KI als Voraussetzung

Unser Ansatz setzt nicht voraus, dass ein Unternehmen eine neue KI-Plattform oder ein zusätzliches Spezialtool einführt.

Wir arbeiten grundsätzlich mit den KI-Lösungen, die im Unternehmen bereits vorhanden und für die Nutzung freigegeben sind.

Im Mittelpunkt steht nicht der Verkauf einer weiteren Technologie. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die vorhandene KI so eingesetzt werden kann, dass sie zur jeweiligen Person, zu ihrem Arbeitskontext und zur gewünschten Wirkung passt.

Erst wenn sich im gemeinsamen Prozess zeigt, dass eine benötigte Funktion mit den vorhandenen Lösungen nicht erfüllt werden kann, wird geprüft, ob eine technische Ergänzung sinnvoll ist.

Wir bringen nicht zuerst eine neue KI ins Unternehmen. Wir entwickeln die Zusammenarbeit mit der KI weiter, die bereits da ist.

KI darf unterstützen, aber nicht unbemerkt die Richtung bestimmen.

Eine KI besitzt keine menschliche Stärke. Sie kann jedoch einzelne Stärkenfunktionen übernehmen, vorbereiten oder unterstützen.

Ihr Einsatz muss deshalb nachvollziehbar und überprüfbar bleiben.

Ziele, Werte, Entscheidungen und Prüfkriterien dürfen weder unbewusst von der KI beeinflusst noch unkontrolliert an sie übertragen werden.

Wir achten insbesondere auf:

Die KI dient dem gewünschten Ergebnis. Sie bestimmt es nicht selbst.

So unterstützen wir Unternehmen

Wirkungs- und Kontextanalyse

Gemeinsam klären wir, welche Ergebnisse erreicht werden sollen und in welchem organisatorischen und persönlichen Kontext die KI eingesetzt wird.

Dabei betrachten wir nicht nur einzelne Tätigkeiten, sondern auch Arbeitsweisen, Verantwortlichkeiten, Schnittstellen und wiederkehrende Hindernisse.

Individuelle KI-Wirkprofilierung

Wir erarbeiten eine strukturierte Grundlage für eine KI-Unterstützung, die zur jeweiligen Person und ihrem Arbeitskontext passt.

Dabei werden persönliche Stärken, Denk- und Entscheidungsweisen, intrinsische Motivationen sowie Anforderungen außerhalb der eigenen Stärken berücksichtigt.

Gestaltung der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI

Wir bestimmen, welche Anforderungen durch die vorhandene KI übernommen, vorbereitet oder erleichtert werden können.
Gleichzeitig wird festgelegt:

  • wo menschliche Prüfung erforderlich bleibt,
  • wo die KI lediglich Impulse geben sollte,
  • wo sie eigenständiger unterstützen kann,
  • und wo sie bewusst zurücktreten muss.

Erprobung und Weiterentwicklung

Die Zusammenarbeit wird anhand konkreter Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag überprüft und weiterentwickelt.

Das Wirkprofil bleibt anpassbar, weil sich Aufgaben, Erfahrungen, Verantwortlichkeiten und organisatorische Kontexte verändern können.

Sie möchten herausfinden, wie die bereits vorhandene KI Ihre Mitarbeitenden individueller unterstützen kann?

Wir betrachten nicht nur Prompts und Tools, sondern die konkrete Zusammenarbeit von Mensch, KI und Organisation.

Erstgespräch anfragen